Dienstag, 26. Februar 2013

Wer hat Lust auf eine Pilz-Lauch-Quiche?





Rezept für 4 Personen

Zutaten für den Teig

400g Vollkornmehl (ich habe Dinkelvollkorn verwendet)
200g vegane Margarine
2 EL Agavendicksaft
1/2 TL Salz

Zutaten für die Füllung
400g Pilze
1 Stange Lauch
80g Räuchertofu
3 EL Olivenöl
250 ml Kokosmilch
250 ml Sojasahne
30g Maisstärke
1 Chili
Salz
Pfeffer
Muskat



Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Zutaten für den Teig verkneten und am besten zwischen Klarsichtfolie ausrollen. Eine Springform (26cm) damit auslegen und dabei einen hohen Rand ausformen.

Den Lauch und die Pilze putzen und kleinschneiden. Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst den Räuchertofu knusprig anbraten und danach Pilze und Lauch dazugeben. Das Ganze so lange anbraten bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist.
Chili entkernen und fein hacken. In einer Schüssel Kokosmilch, Sojasahne und Maisstärke mischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Chili, Lauch und Pilze unter den Milch-Sahne-Mix rühren.

Die komplette Mischung auf dem Teig verteilen und in den Ofen schieben.

Die Quiche sollte ca. 40 Minuten backen.

Guten Appetit!!!
Am liebsten esse ich die Quiche zusammen mit grünem Salat.
Das Gericht lässt sich super gut vorbereiten und schmeckt auch kalt sehr gut. Außerdem ist es noch challengetauglich, allerdings Stufe 2.
Wertvolle Zusatzinfos:
Reich an Vitamin B2, B3, B5 und K

Liebe Grüße und lasst es euch schmecken,
Mienchen

Freitag, 22. Februar 2013

Peacefood. Ein Buch das überzeugt.


Durch meine Freundin, die staatlich anerkannte Ernährungsberaterin ist, hatte ich schon viel über die Auswirkung von tierischen Produkten auf den Körper gehört. Doch ausschlaggeben war das Buch PEACEFOOD, welches mich schlussendlich von verganer Ernährung überzeugt hat. Darum möchte ich euch das Buch hier kurz vorstellen.

 


Ernährung kann uns krank machen - oder heilen.

In seinem Buch Peacefood plädiert Rüdiger Dahlke für eine Ernährung des Friedens. Er beschreibt ausführlich die Auswirkungen von totem Fleisch auf unsere Körper und welche Folgen die Angsthormone der geschlachteten Tiere für unsere Seele haben.

Das klingt vielleicht ein wenig zu esoterisch, aber eine umfangreiche chinesische Langzeitstudie hat zweifelsfrei bewiesen, dass es z.B. einen direkten Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und der Häufung von Krebserkrankungen gibt.

Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt, die ich euch hier kurz vorstellen möchte.



Teil 1 - Krank durch Fleisch und Milchprodukte

In diesem Teil erklärt Dahlke die Zusammenhänge von Tierprodukten und der steigenden Zahl an Zivilisationskrankheiten. Welche Auswirkungen ein erhöhter Milchkonsum auf Osteoporose hat und welche Verbesserungen man mit vegane Ernährung erzielen kann. Welche wichtigen Unterschiede es bei Kohlenhydraten gibt und wie wertlose Kohlenhydrate das Risiko von Krebserkrankungen erhöhen. Eine wesentliche Grundlage für diesen Teil des Buches, ist "Die China Study" von Colin Campbell.

 
Teil 2 - Das Leid der Tiere

Wer nicht bereits während des ersten Teils über seinen Fleischkonsum nachdenkt, wird spätestens jetzt damit konfrontiert. Unverblühmt berichtet Dahlke über verzweifelte Tiere in der Massentierhaltung und wie es in Schlachthöfen wirklich zugeht. Dieser Teil ist nichts für zarte Gemüter, denn er beschreibt in vielen Details, welche Qualen diese Tiere erleiden müssen, nur damit wir billiges Fleisch auf die Teller bekommen.


Teil 3 - Das Beste für Körper und Seele

Nachdem in den ersten beiden Teilen ausführlich die Zusammenhänge und die Auswirkungen erklärt wurden, werden in diesem Kapitel neue Wege aufgezeigt. Wie man zum Beispiel die Sonne als Heilquelle nutzen kann, um so einem Mangel an Vitamin D vorzubeugen. Oder welche positiven Auswirkungen Fasten auf den Hormonhaushalt haben und wie man Serotonin gezielt als Wohlfühlquelle einsetzen kann. 

 
Teil 4 - 30 vegane Rezepte für ein glückliches Leben
 
Zum Schluss gibt Dahlke noch 30 leckere Rezepte mit auf den Weg. Die Rezepte sind wunderbar geeignet zum Ausprobieren, sie erleichtern den Einstieg zum Umstieg auf vegane Ernährung und geben einen schönen Vorgeschmack auf die Vielfalt an Rezepten aus rein pflanzlichen Zutaten.
 
 
Mich hat das Buch auf jeden Fall erreicht. Denn das was ich eigentlich immer schon wusste, ist mir bewusst geworden.
 
DU BIST, WAS DU ISST

 
Und spätestens nach dem ausführlichen Teil über das Leid der Tiere, war mir klar, so möchte ich nicht weitermachen. Das Buch habe ich 2012 im Spätsommer gelesen und seit dem bin ich auch dabei geblieben, habe viele neue Rezepte ausprobiert und toller Erfahrungen gemacht.
 
 
Bis bald, Mienchen
 

 

Dienstag, 19. Februar 2013

Asiatischer Nudelsalat

 
Dieses Gericht hat meine Mutter mit unserer Tochter heute zum Mittagessen serviert.
Ich habe mich daran erinnert, dass ich es vor Jahren schon mal gegessen habe und habe sie gleich um das Rezept gebeten, da es äußerst schmackhaft ist und außerdem vegan. Das besondere daran, was bei mir auch sofort einen Aha-Effekt auslöste ist, dass die Nudeln dafür nicht gekocht werden.
Meine Mutter konnte mir garnicht so genau sagen von wem und wann sie das Rezept bekam, aber ich fand es veröffentlichungswürdig. Der Erfinder des Rezeptes möge es mir verzeihen.
 
Der Salat wird wie folgt hergestellt:
 
1 Packung Mienudeln           
 
4 EL Sojasauce
1/2 Tasse Essig
3/4 Tasse Zucker (alternativ 1/2 Tasse Agavendicksaft) 
1 1/2 Tassen Öl                 
 
4 EL Sesam
1 großen Chinakohl
 
Mienudeln klein klopfen und in etwas Margarine oder Öl braun rösten.
Sojasauce, Essig, Agavendicksaft oder Zucker zusammen aufkochen und danach das Öl unterrühren, darin die Mienudeln am besten über Nacht marinieren.
Sesam in einer Pfanne anrösten, Chinakohl in Streifen schneiden.
 
 Alles miteinander vermischen und genießen.
 
 
 

Sonntag, 17. Februar 2013

Erstes Challenger-Treffen in Wiesbaden

Seit über einem halben Jahr ernähre ich mich jetzt schon völlig tierfrei. Während dieser Zeit habe ich angefangen mich intensiver mit dem Thema "Vegane Ernährung" zu beschäftigen. In vielen Artikeln und auf ganz vielen Blogs bin ich immer wieder auf Berichte über Attila Hildmanns Buch "Vegan for fit" gestoßen. Am Anfang fand ich das Ganze noch ziemlich extrem. Doch je länger ich mich tierfrei ernährte, um so mehr bekam ich Lust diese 30-Tage-Challenge auszuprobieren. An Weihnachten habe ich mich dann länger mit Herrn B. darüber unterhalten. Wir sahen uns verschiedene Youtube Videos an und waren uns spontan einig "das wollen wir auch versuchen". 
Also habe wir uns das Buch besorgt und seit dem 7. Januar 2013 gehören wir zu dem Kreis der Challenger.
 
Als ich dann Mitte Januar las, dass das erste Deutsche Challenger-Treffen hier in Wiesbaden auf der Veggie-World stattfinden sollte, war uns sofort klar, da gehen wir hin. Gestern war es dann soweit.


Die Kochshow von Attlia Hildmann sollte um 11:45 Uhr los gehen, doch die Veranstalter haben wohl nicht mit so einem enormen Andrang gerechnet. Vor den Türen zum Veranstaltungsraum bildeten sich lange Schlangen. Der vorgesehene Saal platzte aus allen Nähten und viele Zuschauer schafften es nicht mehr hinein, sie mussten vor den Türen stehen bleiben. Sehr schade, denn viele von ihnen haben eine weite Anreise in Kauf genommen, um bei dem Vortrag dabei sein zu können.


Wir hatten Glück und haben noch zwei Stehplätze in der letzten Reihe ergattert. Die Organisation der Veranstaltung war eher unprofessionell, was der Atmosphäre in dem Saal jedoch nicht wirklich geschadet hat. Es war toll mit so vielen Gleichgesinnten in einem Raum zu sein.
Nachdem Attila auf der Bühne einige seiner Gerichte zubereitet hatte, sollte eigentlich das Challenger-Treffen stattfinden. Doch irgendwie war der Ablauf nicht klar strukturiert, so dass die Kochshow nahtlos in das Challenger-Treffen überging.


Einige Challenger der ersten Stunde kamen zu Wort und haben von ihren Erfahrungen und ihrer Entwicklung berichtet. Die Lebensfreude, die die meisten Challenger ausstrahlten, konnte man förmlich sehen und fühlen. Es war schön mitzuerleben, dass es anderen genau so geht und sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben. 
Gegen Ende der Veranstaltung wurden dann noch 500 "Vegan-for-Fit"-T-Shirts an Challenger verteilt und einige Gruppenfotos geschossen.




Es war auf jeden Fall eine schöne Erfahrung und falls das nächste Challenger-Treffen wieder in Wiesbaden stattfindet, bin ich dabei.

Bis demnächst,

Mienchen

Donnerstag, 14. Februar 2013

Alles Gute....


 
 
...für seinen Körper, kann man natürlich auch aus einer rein planzlichen Ernährung beziehen, außer das altbekannte Vitamin B12, das ja aber auch nicht tierischer Herkunft ist.
Warum ich das hier schreibe und warum gerade jetzt, weiß Mienchen hoffentlich zu schätzen.
 
Ich will heute hier das Bloggen zu unserem neuen "Lebensgefühl" offiziell beginnen und einfach einmal meine Eindrücke, Erfahrungen und was mir sonst noch so in den Sinn kommt niederschreiben.
 
Wie ich überhaupt zum Bloggen komme?
Ich habe Blogs natürlich selbst schon verschiedentlich gelesen und auch schon die Idee gehabt einen eigenen zu verfassen.
 
Aber zu welchem Thema?
Da ich nicht wie Mienchen ein so eindrucksvolles Hobby wie Häkeln zu bieten habe, fand ich die Idee toll einen gemeinsamen Blog darüber zu machen, was uns im Moment so stark beschäftigt, nämlich vegane Ernährung.
Dass es so etwas gibt, weiß ich schon relativ lange, da es während meiner Ausbildung im Fach Ernährungslehre einmal kurz angeschnitten wurde.
Schon damals wurde uns beigebracht, dass man mit der richtigen Kombination aus Getreide und Hülsenfrüchten seinem Körper genauso hochwertiges Eiweiß zuführen kann, wie mit tierischen Produkten.
Da man sich in normalen Hotel- und Restaurantküchen aber weitgehend damit auseinandersetzt, welchen Fisch oder welches Stück Fleisch man in welcher Form gewinnmaximierend auf den Teller bringen kann, wurde dem weiterhin nicht mehr viel Beachtung geschenkt.
 
Um vegetarische Gerichte macht man sich in der Branche zwar auch Gedanken, aber es spielt meiner Erfahrung nach eher eine untergeordnete Rolle.
Die eigentliche Königsdisziplin, wie ich jetzt festgestellt habe, beim Kochen und Backen aber ist es, mit anderen Zutaten als gewöhnlich, nämlich nur pflanzlichen, Gerichte zu kochen, bei denen man nicht das Gefühl hat, dass etwas fehlt. Schon vorher war meine Devise: "Mit viel Butter und Sahne kann jeder kochen!", und habe versucht hier und da etwas davon einzusparen.

Doch ganz ohne?
Ja geht! Und das erstaunlich gut, wenn man sich daran gewöhnt hat. Durch die 30-Tage-Challenge von Attlia Hildmann haben wir einen Eindruck bekommen, was alles möglich ist und viele Ideen und Anregungen erhalten. Jetzt gilt es das Ganze zu vertiefen und auszubauen, das Erfahrene auf anderes zu übertragen, abzuwandeln, zu experimentieren und Neues zu kreieren.
 
Darauf freue ich mich und wir werden gemeinsam die gewonnenen Erkenntnisse mit Freude hier veröffentlichen.
 
In diesem Sinne viele Grüße,
 
Herr B.