Dienstag, 27. August 2013

Kapuzinerkresse - Lecker und Gesund


Die Kriech- und Kletterpflanze stammt ursprünglich aus Südamerika. Schon die Inkas sollen die Pflanze als Schmerzmittel verwendet haben. Mit ihren leuchtend orangeroten Blüten oder auch gelben und dunkelroten Blüten, ist die Pflanze nicht nur ein Hingucker für den Garten, sondern auch eine leckere Beigabe zu Salaten oder Dips.

Von der Pflanze können übringens die Blätter, Blüten und Knospen gegessen werden.

Die Blätter enthalten einen Wirkstoff der sich Glucosinolate nennt, hierbei handelt es sich um ein Senföl, welches für den scharfen Geschmack der Kapuzinerkresse verantwortlich ist. Senföle können das Wachstum von Bakterien, Viren und Pilzen vermindern und die Durchblutung fördern. Es wirkt stark antibakterielle und wird in der Medzin zur Therapie und Vorbeugung u.a. von Atemwegserkrankungen eingesetzt.

Da wir in unserem Garten zwei große Kapuzinerkletterpflanzen haben, wollte ich unbedingt das folgende Rezept für eine Kapuzinerkressen-Paste ausprobieren.



Rezept für ein 250g-Glas
150g Kapuzinerkresse
10g Salz
100g Öl nach Geschmack (in meinem Versuch habe ich Distelöl verwendet)

Die Kapuzinerkresse zusammen mit ca. 80g Öl und dem Salz in einen Mixer geben und gut mixen. Oder mit dem pürierstab gut pürieren. Die Paste in ein Glas füllen und das restliche Öl darüber gießen.

Die Paste ist ca. 4-6 Wochen haltbar. Sie eignet sich hervorragend zum Verfeinern von Salatsoßen oder schmeckt auch lecker als Brotaufstrich.

Bis bald,
Mienchen

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