Donnerstag, 17. Oktober 2013

Salat mit Quinoa und Avocado






Zu meinen absoluten Lieblingsgerichten gehört der Quinoa-Salat mit Ras el Hanout und Avocado. Ideal zum Vorbereiten und eignet sich super als leckeres Abendessen.

Zutaten für 4 Personen:

200g Quinoa
500ml Wasser
Olivenöl
Zitronensaft
Senf
Sojasoße
2 TL Ras el Hanout
4 Salatherzen
1 rote Zwiebel
2 Avocado
Agavendicksaft

Zubereitung:

Ouinoa heiß waschen und in einem Sieb gut abtropfen lassen. Währenddessen in einer Pfanne ca. 3-4 EL Olivenöl erhitzen. Den Quinoa in die heiße Pfanne geben und kurz anrösten. Mit 500ml Wasser ablöschen, kurz aufkochen lasssen und ca. 20 min bei kleiner Hitze köcheln. Gelegentlich umrühren.

Etwa 4 EL Zitronensaft, 1 EL Senf, 3 EL Sojasoße und 3 TL Ras el Hanout verrühren und anschließend mit ca. 4 EL Olivenöl zu einer Vinaigrette aufschlagen. Den fertigen Ouinoa vom Herd nehmen und die Vinaigrette unterrühren. Dann bei geschlossenem Deckel ca. 5min. ziehen lassen.

In der Zwischenzeit den Salat waschen und die Zwiebel schälen. Die Zwiebeln dünnen Streifen schneiden. Die Avocados halbieren, den Stein entfernen und die Avocadoschale abziehen. Die Avocado in kleine Stücke schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln.

Den Quinoa mit Sojasoße, Zitronensaft und etwas Agavendicksaft abschmecken. Den geschwaschenen Salat mit Avocado und Zwiebeln auf den Tellern anrichten. Quinoa darauf verteilen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Fertig.

Guten Appetit.

Bis bald,
Mienchen


Dienstag, 27. August 2013

Kapuzinerkresse - Lecker und Gesund


Die Kriech- und Kletterpflanze stammt ursprünglich aus Südamerika. Schon die Inkas sollen die Pflanze als Schmerzmittel verwendet haben. Mit ihren leuchtend orangeroten Blüten oder auch gelben und dunkelroten Blüten, ist die Pflanze nicht nur ein Hingucker für den Garten, sondern auch eine leckere Beigabe zu Salaten oder Dips.

Von der Pflanze können übringens die Blätter, Blüten und Knospen gegessen werden.

Die Blätter enthalten einen Wirkstoff der sich Glucosinolate nennt, hierbei handelt es sich um ein Senföl, welches für den scharfen Geschmack der Kapuzinerkresse verantwortlich ist. Senföle können das Wachstum von Bakterien, Viren und Pilzen vermindern und die Durchblutung fördern. Es wirkt stark antibakterielle und wird in der Medzin zur Therapie und Vorbeugung u.a. von Atemwegserkrankungen eingesetzt.

Da wir in unserem Garten zwei große Kapuzinerkletterpflanzen haben, wollte ich unbedingt das folgende Rezept für eine Kapuzinerkressen-Paste ausprobieren.



Rezept für ein 250g-Glas
150g Kapuzinerkresse
10g Salz
100g Öl nach Geschmack (in meinem Versuch habe ich Distelöl verwendet)

Die Kapuzinerkresse zusammen mit ca. 80g Öl und dem Salz in einen Mixer geben und gut mixen. Oder mit dem pürierstab gut pürieren. Die Paste in ein Glas füllen und das restliche Öl darüber gießen.

Die Paste ist ca. 4-6 Wochen haltbar. Sie eignet sich hervorragend zum Verfeinern von Salatsoßen oder schmeckt auch lecker als Brotaufstrich.

Bis bald,
Mienchen

Mittwoch, 24. Juli 2013

Slowly Veggie - Gefüllte Paprika für den Grill



Als ich vor ca. 2 Wochen beim Zeitschriftenhändler meines Vertrauens so durch die Regale stöbert, fiel mein Blick auf die zweite Ausgabe der Slowly Veggie. Wie ich bereits hier schon über die erste Ausgabe brichtet habe, finde ich diese Zeitschrift wirklich gelungen und freue mich sehr darüber, dass es eine Fortsetzung davon gibt.

Am Wochenende habe ich das Rezept der gegrillten Paprika ausprobiert und finde es sehr gelungen.  Die Paprika wird mit einer Mischung aus Couscous, Ingwer, Aprikosen, Zwiebeln und Kürbiskernen gefüllt und etwas mit Olivenöl beträufelt. Wir haben die Paprika direkt auf den Grill gelegt und es hat wunderbar funktioniert. Dass sie nicht verbrannt sind, liegt wahrscheinlich auch an den Grillkünsten und dem tollen Grill des Herrn B. Ansonsten werden die Paprika, laut Rezept, in einer Auflaufform bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel auf dem Grill ca. 10 Minuten gegart.

Ich freue mich auf jeden Fall schon jetzt auf die nächste Ausgabe im Oktober 2013.

Bis bald, Mienchen

Samstag, 22. Juni 2013

Schnelles Rezept für vegane Schokomuffins




Heute gibt es ein Rezept für schnelle Schokomuffins mit Gelinggarantie. Dieses Rezept ist bei mir im Dauereinsatz, egal ob Schulfest oder Familienfeier. Mit diesem Rezept punktet ihr immer, denn sie schmecken Kinder ebenso wie Erwachsenen. 

Für 12 Muffins benötigt Ihr folgende Zutaten
 
Trockene Zutaten

240 g Dinkelmehl
200 g Rohrohrzucker

50 g gemahlene Haselnüsse
4 EL Kakao
1 TL Natron

1 Prise Salz
1/4 TL gemahlene Vanille
 

Flüssige Zutaten
100 g Apfelmus
1EL Apfelessig
110 ml Öl
140 ml Sprudel

65g kleingehackte Schokolade
 

Erst die trockenen Zutaten: Mehl, Zucker, Natron, Kakao, Haselnüsse, Vanille und Salz mischen. Danach die flüssigen Zutaten: Apfelmus, Apfelessig, Öl und Sprudel langsam hinzugeben. Kurz verrühren, bis alles klümpchenfrei verrührt ist, dann die Schokoladensplitter hineingeben.
Bei 160° Umluft, 25-30 Minuten backen. Auskühlen lassen.


Fertig! :-)

Sonntag, 19. Mai 2013

Experiment vegane Semmelknödel

Da ich ja mal ursprünglich eine Kochlehre mit viel Sahne, Butter und sonstigen tierischen Erzeugnissen wie Eiern, die in der Klassischen Küche durchaus eine große Bedeutung haben, absolviert habe, fragte ich mich die ganze Zeit schon ob wohl auch Semmelknödel ohne Ei funktionieren würden. Viele tierische Produkte kann man leicht durch pflanzliche ersetzen, aber bei Eiern war ich da nicht so sicher. 
Ich beschloss also schon vor einer Weile, es mal auszuprobieren und heute war es dann soweit. Altes Baguette oder trockene Brötchen sind ja immer mal da. 
Statt irgendeinen Eiersatz aus dem Regal zu nehmen, beschloss ich, das schon vor längerem gekaufte Sojamehl auszuprobieren, weil da draufstand, man könne es als Eiersatzverwenden. Also los.

Hier die Zutaten, wobei ich das Kichererbsenmehl nicht verwendet habe...



Zusammengefasst:

ca. 150 g gewürfeltes altes Baguette oder Brötchen gut durchgetrocknet
ca. 250 ml heißes Wasser
1 mittelgroße Zwiebel
2 gehäufte EL Sojamehl, 4 EL Wasser
Salz,Pfeffer, Muskat und getrockneten Majoran (ersatzweise Oregano)
2 gehäufte EL Sojamehl

Zubereitung der Masse

Zunächst habe ich das Sojamehl abgemessen...



und mit Wasser gemischt (1EL Sojamehl und 2 EL Wasser, sollen ein Ei ersetzen).



Dann die Zwiebel würfeln...



und in der Pfanne anschwitzen bis sie schön glasig und weich sind.



Gewürfeltes Brot in eine Schüssel...



und die Zwiebeln und Gewürze zugeben und gerade so viel Wasser, dass sich das Brot ausreichend vollsaugt, es sollte aber nicht zu nass sein, deshalb das Wasser nach und nach zugeben und zwischendrin prüfen, denn nicht jedes Brot ist gleich.

Deshalb tue ich mich mit Rezepten entsprechend schwer, weil man beim Kochen immer auch seinem Gefühl vertrauen sollte, ich aber hauptsächlich nach Gefühl und selten nach Rezept koche.



Am Ende sollte das Ganze dann etwa so aussehen:



Eine schöne kompakte Masse. Wichtig: es muss so lange durchziehen, dass auch die Rinde gut durchgeweicht ist, sonst nimmt der Kloß beim Kochen zu viel Wasser auf und er könnte auseinanderfallen, was bei dieser Rezeptur meine größte Angst und Herausforderung war. 

Also schnell mal einen Probekloß formen und ins gut gesalzene Wasser geben. 
Das sollte man übrigens bei allen Massen oder Teigen tun, die gekocht oder frittiert werden sollen, um zu vermeiden, dass gleich die ganze Arbeit ruiniert ist. So hat man die Chance noch etwas zu verändern.



Wie man auf dem Foto vielleicht erkennen kann hat sich bei meinem Probekloß schon einiges von der Oberfläche gelöst und ich hatte schon Angst er könnte sich komplett in Wohlgefallen verlieren.

Tat er zum Glück nicht.



Er ließ sich zu meiner großen Erleichterung sogar ganz gut aufschneiden.



Zur Sicherheit gab ich aber noch einen EL Sojamehl zum Rest der Masse, um einen weiteren Kloß probezukochen



 und habe mich danach für noch einen weiteren EL Sojamehl entschieden.
Alles noch mal schön durchgeknetet und



Klöße mit etwa 5 cm Durchmesser geformt, in kochendes Salzwasser gegeben, dann die Hitze reduziert und etwa 15 Minuten ziehen gelassen. Das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen, denke ich. 
Ach so, was beim Formen noch ganz wichtig ist, ist darauf zu achten, dass die Knödel eine möglichst glatte Oberfläche haben, so dass so wenig Wasser wie möglich in den Kloß eindringt.
Deshalb beim Formen immer schon die Hände mit kaltem Wasser feucht halten.



Viel Spaß beim Nachkochen, Gutes Gelingen und Guten Appetit !

Montag, 13. Mai 2013

Veganer Apfel-Haferflocken-Kuchen


Dieses Rezept ist kinderleicht und schmeckt Erwachsenen und Kindern gleichermaßen. Die Zutaten reichen für einen Kuchen in einer 26-er Springform.

Zutaten für den Teig
150g Mehl
150g zarte Haferflocken
100g Rohrohrzucker
2 EL Agavedicksaft
150 ml Pflanzenöl
ca. 2 EL Mineralwasser

Für die Füllung
4 - 5 Äpfel
250 g Apfelmus
150 ml Mandelmilch
1 Pack. Vanillepuddingpulver
1/2 TL Zimt
1/4 TL Vanille
1 Prise Salz

Die Springform fetten. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Alle Zutaten für den Teig, der Reihe nach in ein Schüssel geben und verrühren. Bis sich ein gleichmäßiger Streuselteig gebildet hat. 2/3 des Teiges in die Springform füllen und als Boden fest andrücken.



Die Äpfel schälen und nach Wunsch kleinschneiden. Die kleingeschnitten Äpfel zusammen mit den anderen Zutaten für die Füllung in eine Schüssel geben und gut verrühren. So dass keine Klümpchen entstehen.

Nun die Apfelfüllung auf den Boden geben und gleichmäßig verteilen. Den restlichen Teig als Streusel über den Äpfeln verteilen und den Kuchen für ca. 40-50 min in den Ofen schieben.

Der fertige Kuchen sieht dann in etwas so aus.

Guten Appetit!

Freitag, 29. März 2013

Zeitschriftentipp: Slowly Veggie - Vegetarisch Kochen für die Seele


Immer mehr Zeitschriftenverlage erkennen den Wandel zu einem bewussteren Leben und in diesem Fall zu einer bewussteren Ernährung.  Darüber freue ich mich persönlich sehr. Denn ich lasse mich gerne durch schöne Fotos und Rezepten aus Zeitschriften inspirieren. Leider ist hier die Auswahl für vegetarische und ganz spezielle vegane Gerichte sehr gering. Darum freue ich mich um so mehr über die neue Slowly Veggie, auch wenn es sich bei dieser Zeitschrift um eine einmalige Sonderausgabe handelt, habe ich doch die Hoffung, dass sich der Trend fortsetzen wird.




Auf 148 Seiten gibt es zahlreiche Rezepte, unterteilt nach VEGETARISCH, VEGAN, UNTERWEGS und DESSERTS. Jedes Rezept findet Platz auf einer Doppelseite. Die Rezepte sind übersichtlich aufgebaut und nützliche Hinweise werden optisch abgehoben dargestellt. Die Fotos der Gerichte sind schön in Szene gesetzt und laden zum Nachkochen ein.

Ganz besonders toll finde ich die Seiten mit den veganen Rezepten. Auf über 20 Seiten werden ausschließlich vegane Gerichte vorgestellt. Dort finden sich unter anderem Rezepte wie Linsen-Gemüse-Curry oder Sauerkraut-Apfel-Salat. Diese werde ich auf jeden Fall ausprobieren und darüber berichten.

Auch wenn ich noch kein Rezept nachgekocht habe, kann ich jetzt schon sagen, die 4,95€ habe sich für mich gelohnt. Allein die tollen Fotos habe mich schon wieder zu vielen neuen Ideen inspiriert. Und durch das praktische  Gemüseregister auf der letzen Seite, wird die Zeitschrift einen festen Platz in meinen Kochbuchregal erhalten.
 

Bis bald, Mienchen

 

Donnerstag, 28. März 2013

Vegane Leberwurst

Schon lange bin ich auf der Suche nach einem Rezept für tierfreie Leberwurst. Vor einigen Wochen hat Herr B. das Experiment Leberwurst gestartet. Nach zweimaligem Ausprobieren sind wir uns beide einig, besser geht es fast nicht. Hier also das Rezept.

Zutaten
400 ml stilles Mineralwasser 
150 g Berglinsen
1 große Zwiebel
60g Räuchertofu
25g frischen Ingwer
3 EL Olivenöl
2 TL Paprikapulver (edelsüß)
2 TL Majoran oder Oregano
2 TL Meersalz
1 Prise Kümmelsamen
Ordentlich Pfeffer aus der Mühle

Weitere Zutaten
1 Handvoll gehackte Petersilie
250g Pflanzenmargarine
2 TL Senf
   
 

Alle Zutaten (bis auf Senf, Margarine und Petersilie) kleinschneiden, zusammen in einen Topf geben und für ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit komplett aufgenommen wurde.


Nach dem Kochen die Masse in den Mixer geben oder mit dem Pürierstab pürieren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die gehackte Petersilie untermischen, den Senf zugeben und alles auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. 
Dann noch die zimmerwarme Pflanzenmargarine mit dem Schneebesen unterrühren und nach Geschmack nochmals mit Salz abschmecken, da es im kalten Zustand immer etwas weniger salzig schmeckt.



Mir schmeckt die vegane Leberwurst am besten mit Zwiebeln und eingelegten Gurken.

Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit.

Bis bald, Mienchen

Montag, 11. März 2013

Zitronen-Kokos-Muffins


Die meisten veganen Kuchen oder Muffins die ich bisher ausprobiert habe, hatte meistens eine gummiartige Konsistenz. Ich habe mich mal an einem Zitronenkuchen versucht, der sah optisch super aus, doch beim Kauen hatte der Kuchen eher etwas von Kaugummi. Somit war das Rezept leider durchgefallen. Jetzt habe ich vor ein paar Tagen auf dem Laubfresser Blog ein Rezept für vegane Zitronenmuffins entdeckt, das musste ich natürlich gleich ausprobieren.  Nach einer kleine Abwandlung ging es sofort ans Backen. Die Muffins sind super. Sie sind nicht nur optisch toll, nein sie schmecken auch lecker. Darum habe ich euch meine Abwandlung hier aufgeschrieben.


Zutaten für 12 Zitronen-Kokos-Muffins
300g Dinkelmehl
100g Rohrohrzucker
4 EL Speisestärke
3 TL Backpulver
1 TL Natron
200 ml Kokosmilch
100 ml neutrales Öl
4 EL Zitronensaft
Schale einer abgeriebenen Zitrone


Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen.
In einer weiteren Schüssel die flüssige Zutaten verrühren.
Die trocken Zutaten zügig unter die flüssigen Zutaten rühren und in Muffinsförmchen verteilen. Bei 180 Grad in den vorgeheizten Backofen schieben und für ca. 15 - 20 min backen.
Wer möchte kann die Muffins noch mit einem Zitronenüberzug aus Puderzucker und Zitronensaft glasieren.

Geht echt schnell und schmeckt lecker.

Bis bald, Mienchen

 

Dienstag, 26. Februar 2013

Wer hat Lust auf eine Pilz-Lauch-Quiche?





Rezept für 4 Personen

Zutaten für den Teig

400g Vollkornmehl (ich habe Dinkelvollkorn verwendet)
200g vegane Margarine
2 EL Agavendicksaft
1/2 TL Salz

Zutaten für die Füllung
400g Pilze
1 Stange Lauch
80g Räuchertofu
3 EL Olivenöl
250 ml Kokosmilch
250 ml Sojasahne
30g Maisstärke
1 Chili
Salz
Pfeffer
Muskat



Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Zutaten für den Teig verkneten und am besten zwischen Klarsichtfolie ausrollen. Eine Springform (26cm) damit auslegen und dabei einen hohen Rand ausformen.

Den Lauch und die Pilze putzen und kleinschneiden. Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst den Räuchertofu knusprig anbraten und danach Pilze und Lauch dazugeben. Das Ganze so lange anbraten bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist.
Chili entkernen und fein hacken. In einer Schüssel Kokosmilch, Sojasahne und Maisstärke mischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Chili, Lauch und Pilze unter den Milch-Sahne-Mix rühren.

Die komplette Mischung auf dem Teig verteilen und in den Ofen schieben.

Die Quiche sollte ca. 40 Minuten backen.

Guten Appetit!!!
Am liebsten esse ich die Quiche zusammen mit grünem Salat.
Das Gericht lässt sich super gut vorbereiten und schmeckt auch kalt sehr gut. Außerdem ist es noch challengetauglich, allerdings Stufe 2.
Wertvolle Zusatzinfos:
Reich an Vitamin B2, B3, B5 und K

Liebe Grüße und lasst es euch schmecken,
Mienchen

Freitag, 22. Februar 2013

Peacefood. Ein Buch das überzeugt.


Durch meine Freundin, die staatlich anerkannte Ernährungsberaterin ist, hatte ich schon viel über die Auswirkung von tierischen Produkten auf den Körper gehört. Doch ausschlaggeben war das Buch PEACEFOOD, welches mich schlussendlich von verganer Ernährung überzeugt hat. Darum möchte ich euch das Buch hier kurz vorstellen.

 


Ernährung kann uns krank machen - oder heilen.

In seinem Buch Peacefood plädiert Rüdiger Dahlke für eine Ernährung des Friedens. Er beschreibt ausführlich die Auswirkungen von totem Fleisch auf unsere Körper und welche Folgen die Angsthormone der geschlachteten Tiere für unsere Seele haben.

Das klingt vielleicht ein wenig zu esoterisch, aber eine umfangreiche chinesische Langzeitstudie hat zweifelsfrei bewiesen, dass es z.B. einen direkten Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und der Häufung von Krebserkrankungen gibt.

Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt, die ich euch hier kurz vorstellen möchte.



Teil 1 - Krank durch Fleisch und Milchprodukte

In diesem Teil erklärt Dahlke die Zusammenhänge von Tierprodukten und der steigenden Zahl an Zivilisationskrankheiten. Welche Auswirkungen ein erhöhter Milchkonsum auf Osteoporose hat und welche Verbesserungen man mit vegane Ernährung erzielen kann. Welche wichtigen Unterschiede es bei Kohlenhydraten gibt und wie wertlose Kohlenhydrate das Risiko von Krebserkrankungen erhöhen. Eine wesentliche Grundlage für diesen Teil des Buches, ist "Die China Study" von Colin Campbell.

 
Teil 2 - Das Leid der Tiere

Wer nicht bereits während des ersten Teils über seinen Fleischkonsum nachdenkt, wird spätestens jetzt damit konfrontiert. Unverblühmt berichtet Dahlke über verzweifelte Tiere in der Massentierhaltung und wie es in Schlachthöfen wirklich zugeht. Dieser Teil ist nichts für zarte Gemüter, denn er beschreibt in vielen Details, welche Qualen diese Tiere erleiden müssen, nur damit wir billiges Fleisch auf die Teller bekommen.


Teil 3 - Das Beste für Körper und Seele

Nachdem in den ersten beiden Teilen ausführlich die Zusammenhänge und die Auswirkungen erklärt wurden, werden in diesem Kapitel neue Wege aufgezeigt. Wie man zum Beispiel die Sonne als Heilquelle nutzen kann, um so einem Mangel an Vitamin D vorzubeugen. Oder welche positiven Auswirkungen Fasten auf den Hormonhaushalt haben und wie man Serotonin gezielt als Wohlfühlquelle einsetzen kann. 

 
Teil 4 - 30 vegane Rezepte für ein glückliches Leben
 
Zum Schluss gibt Dahlke noch 30 leckere Rezepte mit auf den Weg. Die Rezepte sind wunderbar geeignet zum Ausprobieren, sie erleichtern den Einstieg zum Umstieg auf vegane Ernährung und geben einen schönen Vorgeschmack auf die Vielfalt an Rezepten aus rein pflanzlichen Zutaten.
 
 
Mich hat das Buch auf jeden Fall erreicht. Denn das was ich eigentlich immer schon wusste, ist mir bewusst geworden.
 
DU BIST, WAS DU ISST

 
Und spätestens nach dem ausführlichen Teil über das Leid der Tiere, war mir klar, so möchte ich nicht weitermachen. Das Buch habe ich 2012 im Spätsommer gelesen und seit dem bin ich auch dabei geblieben, habe viele neue Rezepte ausprobiert und toller Erfahrungen gemacht.
 
 
Bis bald, Mienchen
 

 

Dienstag, 19. Februar 2013

Asiatischer Nudelsalat

 
Dieses Gericht hat meine Mutter mit unserer Tochter heute zum Mittagessen serviert.
Ich habe mich daran erinnert, dass ich es vor Jahren schon mal gegessen habe und habe sie gleich um das Rezept gebeten, da es äußerst schmackhaft ist und außerdem vegan. Das besondere daran, was bei mir auch sofort einen Aha-Effekt auslöste ist, dass die Nudeln dafür nicht gekocht werden.
Meine Mutter konnte mir garnicht so genau sagen von wem und wann sie das Rezept bekam, aber ich fand es veröffentlichungswürdig. Der Erfinder des Rezeptes möge es mir verzeihen.
 
Der Salat wird wie folgt hergestellt:
 
1 Packung Mienudeln           
 
4 EL Sojasauce
1/2 Tasse Essig
3/4 Tasse Zucker (alternativ 1/2 Tasse Agavendicksaft) 
1 1/2 Tassen Öl                 
 
4 EL Sesam
1 großen Chinakohl
 
Mienudeln klein klopfen und in etwas Margarine oder Öl braun rösten.
Sojasauce, Essig, Agavendicksaft oder Zucker zusammen aufkochen und danach das Öl unterrühren, darin die Mienudeln am besten über Nacht marinieren.
Sesam in einer Pfanne anrösten, Chinakohl in Streifen schneiden.
 
 Alles miteinander vermischen und genießen.
 
 
 

Sonntag, 17. Februar 2013

Erstes Challenger-Treffen in Wiesbaden

Seit über einem halben Jahr ernähre ich mich jetzt schon völlig tierfrei. Während dieser Zeit habe ich angefangen mich intensiver mit dem Thema "Vegane Ernährung" zu beschäftigen. In vielen Artikeln und auf ganz vielen Blogs bin ich immer wieder auf Berichte über Attila Hildmanns Buch "Vegan for fit" gestoßen. Am Anfang fand ich das Ganze noch ziemlich extrem. Doch je länger ich mich tierfrei ernährte, um so mehr bekam ich Lust diese 30-Tage-Challenge auszuprobieren. An Weihnachten habe ich mich dann länger mit Herrn B. darüber unterhalten. Wir sahen uns verschiedene Youtube Videos an und waren uns spontan einig "das wollen wir auch versuchen". 
Also habe wir uns das Buch besorgt und seit dem 7. Januar 2013 gehören wir zu dem Kreis der Challenger.
 
Als ich dann Mitte Januar las, dass das erste Deutsche Challenger-Treffen hier in Wiesbaden auf der Veggie-World stattfinden sollte, war uns sofort klar, da gehen wir hin. Gestern war es dann soweit.


Die Kochshow von Attlia Hildmann sollte um 11:45 Uhr los gehen, doch die Veranstalter haben wohl nicht mit so einem enormen Andrang gerechnet. Vor den Türen zum Veranstaltungsraum bildeten sich lange Schlangen. Der vorgesehene Saal platzte aus allen Nähten und viele Zuschauer schafften es nicht mehr hinein, sie mussten vor den Türen stehen bleiben. Sehr schade, denn viele von ihnen haben eine weite Anreise in Kauf genommen, um bei dem Vortrag dabei sein zu können.


Wir hatten Glück und haben noch zwei Stehplätze in der letzten Reihe ergattert. Die Organisation der Veranstaltung war eher unprofessionell, was der Atmosphäre in dem Saal jedoch nicht wirklich geschadet hat. Es war toll mit so vielen Gleichgesinnten in einem Raum zu sein.
Nachdem Attila auf der Bühne einige seiner Gerichte zubereitet hatte, sollte eigentlich das Challenger-Treffen stattfinden. Doch irgendwie war der Ablauf nicht klar strukturiert, so dass die Kochshow nahtlos in das Challenger-Treffen überging.


Einige Challenger der ersten Stunde kamen zu Wort und haben von ihren Erfahrungen und ihrer Entwicklung berichtet. Die Lebensfreude, die die meisten Challenger ausstrahlten, konnte man förmlich sehen und fühlen. Es war schön mitzuerleben, dass es anderen genau so geht und sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben. 
Gegen Ende der Veranstaltung wurden dann noch 500 "Vegan-for-Fit"-T-Shirts an Challenger verteilt und einige Gruppenfotos geschossen.




Es war auf jeden Fall eine schöne Erfahrung und falls das nächste Challenger-Treffen wieder in Wiesbaden stattfindet, bin ich dabei.

Bis demnächst,

Mienchen

Donnerstag, 14. Februar 2013

Alles Gute....


 
 
...für seinen Körper, kann man natürlich auch aus einer rein planzlichen Ernährung beziehen, außer das altbekannte Vitamin B12, das ja aber auch nicht tierischer Herkunft ist.
Warum ich das hier schreibe und warum gerade jetzt, weiß Mienchen hoffentlich zu schätzen.
 
Ich will heute hier das Bloggen zu unserem neuen "Lebensgefühl" offiziell beginnen und einfach einmal meine Eindrücke, Erfahrungen und was mir sonst noch so in den Sinn kommt niederschreiben.
 
Wie ich überhaupt zum Bloggen komme?
Ich habe Blogs natürlich selbst schon verschiedentlich gelesen und auch schon die Idee gehabt einen eigenen zu verfassen.
 
Aber zu welchem Thema?
Da ich nicht wie Mienchen ein so eindrucksvolles Hobby wie Häkeln zu bieten habe, fand ich die Idee toll einen gemeinsamen Blog darüber zu machen, was uns im Moment so stark beschäftigt, nämlich vegane Ernährung.
Dass es so etwas gibt, weiß ich schon relativ lange, da es während meiner Ausbildung im Fach Ernährungslehre einmal kurz angeschnitten wurde.
Schon damals wurde uns beigebracht, dass man mit der richtigen Kombination aus Getreide und Hülsenfrüchten seinem Körper genauso hochwertiges Eiweiß zuführen kann, wie mit tierischen Produkten.
Da man sich in normalen Hotel- und Restaurantküchen aber weitgehend damit auseinandersetzt, welchen Fisch oder welches Stück Fleisch man in welcher Form gewinnmaximierend auf den Teller bringen kann, wurde dem weiterhin nicht mehr viel Beachtung geschenkt.
 
Um vegetarische Gerichte macht man sich in der Branche zwar auch Gedanken, aber es spielt meiner Erfahrung nach eher eine untergeordnete Rolle.
Die eigentliche Königsdisziplin, wie ich jetzt festgestellt habe, beim Kochen und Backen aber ist es, mit anderen Zutaten als gewöhnlich, nämlich nur pflanzlichen, Gerichte zu kochen, bei denen man nicht das Gefühl hat, dass etwas fehlt. Schon vorher war meine Devise: "Mit viel Butter und Sahne kann jeder kochen!", und habe versucht hier und da etwas davon einzusparen.

Doch ganz ohne?
Ja geht! Und das erstaunlich gut, wenn man sich daran gewöhnt hat. Durch die 30-Tage-Challenge von Attlia Hildmann haben wir einen Eindruck bekommen, was alles möglich ist und viele Ideen und Anregungen erhalten. Jetzt gilt es das Ganze zu vertiefen und auszubauen, das Erfahrene auf anderes zu übertragen, abzuwandeln, zu experimentieren und Neues zu kreieren.
 
Darauf freue ich mich und wir werden gemeinsam die gewonnenen Erkenntnisse mit Freude hier veröffentlichen.
 
In diesem Sinne viele Grüße,
 
Herr B.